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Maui - Schnorcheln ...


Also gegen Schluss – heute Vormittag – wurde es mir ein bischen unheimlich: warum schwimmen diese Fische, die mit den blauen Punkten und die anderen, u.a. Der Autobahnfisch – immer gerade mir nach? Habe geduscht, saubere Hosen an und schnaube wie ueblich vor mich her. Aber meine Herzdame fands lustig (ihr schwammen sie nicht so nach, ha!) ;)

Auf jeden Fall: War herrlich zu schnorcheln. Haben vorgestern Dienstag Morgen fuer 24h (hey, das wird dann wieder in 24h Schritten verrechnet) ne Schnorchelausruestung gemietet (je eine natuerlich ;).

Und war sehr sehr sehr schoen ;) Hat hier einen “Black Rock” - bischen ausgelaufene Lava – der eine Art Mini-Riff darstellt wo man ungescholten und gemuetlich, geschuetzt und unbekuemmert rumschnorcheln kann. Die Fische scheinen es scih gewohnt und gleich am ersten Morgen begruesste uns auch eine grosse Schildkroete sowie – dies nur ueberwasserlich gesehen – ein Delphin.

Meinereins sah auch noch zwei – haessliche – Aalviecher/Schlangen/Fische was auch immer – und der Kardinalsfisch aus “Nemo” wartete auch immer am gleichen Felszacken auf unseren Besuch ;).

Fotos folgen! Und uns geht’s herrlich gut ;)

PS: Sehr delikat: Mahi Mahi (Fisch)... Jamm!!!

TV Serien: Chuck, Bionic Woman, Journeyman

Kurz und schmerzlos:

Chuck” : ein Computer-Nerd wird per “Zufall” mit unglaublichwahnsinnigbillionenfachen Infos via Computergame gefuellt, sodass die Geheimdienste ihn beschuetzen und fuer Missionen einsetzen. Toent doof, ists auch ein bischen, aber man kann schmunzeln.

Bionic Woman” : so wies heisst, die dies kennen, kennens. Aber die Serie ist mehr im 24 Stil gehalten (wer ist jetzt genau weshalb wann wie und wo “boese”?). Die alte Serie war einfacher ;)

Journeyman” : nicht so oft gesehen (wie die anderen ;) aber grob geht’s um einen Typen der jeweils Blackouts (Stunden bis Tage) hat und dieser Zeit physisch in andere Zeiten reist. Irgendwie gabs das schon, aber diesmal muss noch erklaert werden, warum er denn nicht an jener Party gestern abend war... Tja.

Neue Fotos: Seattle, Vancouver & Maui

Es gibt wieder neues Bildmaterial ;) Viel Spass: www.bopl.ch > Fotos

...oder http://www.flickr.com/photos/bopl

Erreichbarkeit: at&t Nummer (USA) +1 206 661 4742

Weils guenstig und einfach ist, haben wir aktuell wieder eine Pre-Paid Karte von at&t. Wenigstens fuer die naechsten zwei Tage und anschliessend fuer Hawaii, in Kanada wird die Nummer wohl nicht funktionieren, da waers dann wieder die Swisscom ;)

Oregon Coast

Im Laufe der letzten Woche haben wir in aller Gemuetlichkeit und Ruhe die wunderschoene Pazifik Kueste Oregon’s erkundet.

Die State Park Campground in Oregon sind absolut Spitzenklasse, meist sehr schoen gelegen, mit Hook-Up’s (Strom ist speziell wichtig da’s mittlerweile konstant kalt ist in der Nacht) und Duschen ;) und dennoch nicht so eng wie die meisten Privaten Plaetze.

Von Brookings gings Anfangs letzter Woche erstmal nach Lakeside, zur “Oregon Dunes National Recreation Area”.

Die “Oregon Dunes” sind meilenlange Straende mit “riesigen” Duenen die bis zu vier oder fuenf Kilometer landeinwaerts reichen. Allerdings weit gefehlt wer dort nur Sand erwartet: meist hat es mittendrin oder hinter der Duenengrenze kleine und mittlere Suesswasserseen und die Duenen selbst sind oft gruen bewachsen mit Graesern, Bueschen und streifenweise kleinen Waeldern.

Kleine Trails und Wege fuehren immer mal wieder an den Strand, der – mittlerweile gewohnt – je nach Tag und Stunde auch mal im Nebel oder sicher in dichter Gicht liegt und einem einen Eindruck von endloser Weite gibt. Herrlich...

Natuerlich fehlt bei solchen Spaziergaengen inzwischen die Jacke(n) nie mehr und die netten kurzen Hosen sind auch bei der maennlichen Reiseentourage den langen Varianten gewichen. Aber es ist herrlich als Alpenbuebli/Meitschi das Meer so zu erleben.

Die Wellen sind an gewissen Stellen meterhoch, die Straende teils recht steil und die Brandung heftig, oft durchbrochen mit Felsen und kleinen Inseln, Felsriffen und Wasservoegeln (ok, “durchbrochen” ist hier wohl nicht ganz korrekt ;).

Nach einer Nacht bei den Duenen fuhren wir wieder ein kleines Stueck weiter ans noerdliche Ende der “Oregon Dunes” und schlugen im “J. M. Honeyman State Park” unser Nachtlager auf. Auch ein schoener Park, wie die letzten eher waldig und somit kuehl und feucht (auch ein bischen dank dem Regen zwischendurch ;).

Tags darauf ging es nach Newport wo wir uns das “Oregon Coast Aquarium” - selbsternannt eines der drei grossen an der Pazifik-Kueste (Vancouver und Seattle waeren die anderen zwei) anschauten. Speziell hier ist das Sea Otter Gehege mit drei schoenen grossen Sea Otter (ein einzelner kostet bis zu 15’000 USD pro Jahr, viel Fisch ;) und die Sea Lions und Seals, erstere sogar mit Tricks bei der Fuetterung zu beobachten (Gute Besuchszeit ist ab ca. 1400 da in den naechsten zwei Stunden die Fuetterungen stattfinden). Eindruecklich auch der Glastunnel durch drei verschiedene Aquarien, u.a. Mit kleineren Hai Varianten und Rochen.

Im “South Beach State Park” liessen wir uns dann – ca. 0.5 m Fussweg zum Strand – fuer zwei Naechte nieder, da wir nach dem Aquarium Besuch einen kleinen aber feinen “Kite” (Drachen) Shop gefunden haben: www.thekitecompany.com. Dort haben wir einen preiswerten und parktischen – weil klein zusammenpackbar und leicht – Drachen erstanden und den mussten wir natuerlich ausprobieren. Also gab es einen Strand Tag mit zwei Drachen “Sessions” und zusammen mit der “Uebungszeit” in Lincoln City, tags darauf, sind wir beide also schon ganz passable Kite-Flyers. Ah ja, ist natuerlich ein Steuerbares Teil, drum machts auch riesigen Spass damit am Strand rumzuspielen ;)

Nach den zwei Naechten am superschoenen “South Beach” gings weiter nach Norden nach “Lincoln City” und von dort gestern schliesslich landeinwaerts nach Portland und Vancouver (WA, nicht dasjenige in Canada) wo wir uns nach kalten Camping Naechten ein feines und nettes Zimmer am Columbia River ergattert haben (expedia.com sei dank ;).

Heute – Sonntag - geht’s weiter nach Seattle, auch diese Stadt werden wir fuer ein paar Naechte beehren bevor wir schliesslich wieder retour nach Vancouver reisen, ein paar Tage vor dem Abgabe Termin unseres Roadtrek 190, damit wir noch ein paar Dinge erledigen koennen und das Packen duerfte auch eine kleine Herausforderung werden ;).

Ach uebrigens, mit unserem kleinen Drachen sind wir jetzt zu sechst in unserer Reisefamilie:

  1. Bo
  2. Pl
  3. S’Reisesaeuli
  4. Der Roadtrek
  5. Der Flauschi (unsere rote “warme” Schlafdecke)
  6. Unser roter Kite


Auf bald wieder ;) und die Fotos nicht vergessen: http://www.flickr.com/photos/bopl

Mac Juhui... Emails weg: nur noch auf boplenroute@gmail.com schreiben!

Hallo zusammen ;)

Noerdlich von Portland, in Vancouver (jenes im Staate Washington, nicht jenes in British Columbia ;) sind wir zur Zeit und der kleine weisse Kollege hier (das iBook) scheint sich in den letzten paar Tagen ueberlegt zu haben, wie er mir die kuehlen Naechte heimzahlen kann.

Tja, er hat mal kurz alle Emails (lokal) weggefuttert, irgendwohin, da wo wohl all die anderen Daten schon seit Wochen verschwinden (ich koennte wetten er hat ein Loch).

Nunja, unser Reise Email Konto ist wieder aktiv, aber keine anderen (von meinereins, LMH). Drum bitte Mails die gelesen werden “sollen” ;) an boplenroute@gmail.com ;)

Ein Reiseupdate gibt’s bald, in der Zwischenzeit hats schon mal ein paar neue Bilder von San Francisco Online ;)

SF - Bodega Bay - Mendocino - Redwoods - Brookings

Die Zeit rast dermassen, wir moegen ihr manchmal einfach nicht nach,
also nehmen wir's gemuetlcih ;)

Das letzte Mal berichteten wir noch aus San Francisco, jetzt auch
schon wieder vier Tage her. Wir fuhren auf dem beruehmten Higway 1
ueber die Golden Gate Bridge nach Norden und in Sausalito dann ueber
vieele Kurven an die Pazifik Kueste.

Von da an gings die ersten ca. 2 - 3 Tage in kurvenreichsten
Strassengefilden stetig nach Norden (mit dem Toeff waers sicherlich
gleich doppelt so spassig gewesen wie mit unserem Roadtrek - war auch
so ein super Erlebnis ;).

Die erste Station machten wir in Bodega Bay, wie alle weiteren Stops
ein California State Park. Den Platz haben wir im Voraus per Internet
(www.reserveamerica.com) gebucht, damit wir nicht wieder an vollen
Plaetzen anstehen. Bisher hatte es zwar auf jedem Campground wieder
genuegend freie Plaetze (auch jetzt uebers Weekend) also hoffen wir
dass wir fuer den Rest der Reise wieder ohne Reservationen auskommen
werden.

Bodega Bay ist "bekannt" als einer der Drehorte fuer Alfred
Hitchcocks "Die Voegel" und auf dem Weg dahin kamen wir noch am Reyes
Point Lighthouse vorbei (ein "vorbei" das ca. 2h Umweg war, herrlich
ruettelige Strassen und schoene Gegend) wo John Carpenters "The
Fog" (kleiner Horrorstreifen) gedreht wurde. Also voll auf dem
Kinotrip ;)

Der Campground lag in der Naehe des Meeres, in den Duenenwaeldern
aber vom Meer gabs nicht viel zu sehen, vor allem weils am naechsten
Morgen, als wir an den Strand fahren wollten (hier IST alles etwas
groesser und weiter ;) dickster Nebel ueberm Wasser hatte. Man kam
sich ploetzlich sehr klein und unwichtig vor angesichts dieser still-
tosenden Naturgewalt ;)

Weiter gings dann Richtung Mendocino, wieder ca. 3h Fahrt auf der
kurvigen Kuestenstrasse. Mendocino ist ein kleines nettes
(touristisches) Kuenstlerdoerfchen, mit einer Tankstelle und einem
guten Lebensmittelladen, sowie einer ordentlichen Poststelle und kurz
vor dem Ort, wieder einem kleinen State Park in dem wir eine Nacht
zubrachten.

Die State Parks hier kosten alle ca. 20 - 25 USD pro Uebernachtung
und haben - darauf wurde geschaut bei unserer Planung ;) - Duschen
(Coins) und sind erstaunlich sauber. Aber kueeeeehl ists. Seit San
Francisco ists vorbei mit den warmen lauen Abenden wo ein leichtes
Jaeckchen ausreicht.

Tagsueber noch gerade 15 (20 an der Sonne) Grad Celsius und in der
Nacht noch um die fuenf Grad. Wir sind mal wieder froh um unsere
Decken und zur Not wird am Morgen kurz eingeheizt (leider mit dem
Motor unseres Daheims da die "Camper-Heizung" nur mit Stromanschluss
laeuft).

In Mendocino seien angeblich auch einige Filme gedreht worden,
geblieben ist mir von der Liste zwar nur "Karate Kit" und "Murder she
writes" (Mord ist ihr Hobby).

Tags darauf wieder gemuetlich ein paar Stunden nach Norden, diesmal
mit Ziel "Redwoods State and National Park". Zu den grossen Redwood
Tannen die ueber 100m hoch wachsen und um 6 - 9 M durchmesser
erreichen koennen, dabei bis zu 2000 oder mehr Jahre alt werden.

Gegen den spaeteren Nachmittag kamen wir dann auch an unserem
Campingplatz an und nisteten uns gemuetlich ein.

Nach den Tagen in Vegas und San Francisco geniessen wir uebrigens
wieder die "Eigene Kueche" in vollen Zuegen: feine Fleischli vom
Grill mit Nudeln oder Reis, Salat und manchmal auch etwas Gemuese und
zum Fruehstueck "gegrilltoastete" English Muffins. Fein fein ;) und
nicht immer die riesigen Portionen die man in den Restaurants und
Diners kriegt (nix ist klein hier ;).

Gestern sind wir dann aus dem Staat Californien entflohen und in
Oregon angekommen, zur Zeit ganz im Sueden bei "Brookings" (US
groesste Lilienanbaustadt mit fast subtropischem Klima, naja).
Unterwegs immer mal wieder eine kleine Pause z..b an einem der
herrlichen, kuehlen und rauhen Sandstraende der Gegend. Eine
eindrueckliche Landschaft.

Das Wetter war die letzten Tage auch immer sehr angenehm, ausser in
Bodega Bay, wo's am naechsten Morgen dickster Nebel hatte und dieser
uns bis nach Mendocino verfolgte. Dort wechselte es dann zu Wolken
aber am naechsten Tag kam die Sonne wieder (der Nebel war nur an der
Kueste dicht, ein paar Meilen landeinwaerts wars jeweils wieder eitel
Sonnenschein ;).

Gestern dann genossen wir noch einen schoenen Oregon-on-the-beach
Nachmittag mit SOnne und wohl gegen 20 Grad (windgeschuetzt
gesessen ;) und liessen uns vom Treiben an der kleinen Strandbucht
unterhalten ("man" geht hier Samstags an den Strand zum sein, Hunde
anleinen, Kinder ins Wasser fallen lassen, Sanddaemme bauen etc ;).

Gegen Abend zogen dann allerdings erste Wolken auf und seit ca.
Mitternacht regnet es. Aktuell bleiben wir sicherlich noch bis morgen
hier in Harris Beach, wieder etwas "sein" und "bleiben" nach den
letzten paar fahrintensiven Tagen, unsere Plaene fuer Oregon und
Washington und ja... die letzten knapp zwei Wochen mit unserem
Roadtrek planen/ideen sammeln.

Die Zeit geht wirklich rasend schnell, aber dank dem dass das Wetter
wirklich langsam Richtung Herbst kehrt, schmerzt es auch nicht mehr
so, dass wir nur noch zwei Wochen auf der Strasse leben. Hoffentlich
wirds dann auf Hawaii etwas warm sein ;)

Haben heute Morgen auch noch den Stellplatz wechseln koennen (quasi
"Upgrade") damit wir Strom und Wasseranschluss kriegen und nicht im
Regen draussen versuchen muessen unser Futter zu kochen (haben noch
"Resten" die man ideal mit der Mikrowelle warm machen kann ;) und
Campbell's Suppen, ebenfalls fuer die Mikrowelle ;) waek ;) aber auch
das muss man mal probiert haben.

Das wars fuer den Moment, unsere weitere Route geht schlicht
"nordwaerts" und wir melden uns bestimmt schon bald wieder!

Frisco ade, Giants vs Padres 4:6 verloren

San Francisco ist fuer uns bisher die Lieblingsstadt (ok, denken wir
jedesmal wenn wir wohin kommen wo's schoen ist ;).

Sie ist groooossss... puha, aber auch schoen, charmant, hat
Hochhaeuser, flache Haeuser, viele Stadtstreicher/innen, schoene
Orte, nette Quartiere, hunderte Huegel (sind zwar nur 7 oder 9 ;) und
ist einfach ein Erlebnnis.

Obschon wir sicher sind dass wir locker noch mehre Tage hier
verbringen koennten, gehts morgen aber wieder weiter nach Norden,
noch ca. 2.5 Wochen bleiben uns mit unserem lieben Roadtrek Vehikel,
die wir auch zu geniessen beabsichtigen ;).

Zunaechst gehts in kurzen Tagesetappen nach Oregon - die Plaetze sind
schon reserviert wegen den schlechten Erfahrungen in Californien
bisher (alles voll oder nix da) aber dannach nehmen wirs wieder
"lockerer".

Wahrscheinlich wirds jetzt dann auch wieder richtig herbst und kuehl,
bisher wars am Tag genau richtig fuer kurze Hosen und am Abend kein
Problem mit einer leichten Jacke. Nun erwartet uns die Nebelkueste ;).

Heute waren wir aber noch original USA unterwegs: im AT&T Park ein
Baseballspiel zwischen den San Franciso Giants und den San Diego
Padres (aloha Danilo ;) gucken. Zunaechst sahs fuer "unser" Team (SF
Giants daenk) super aus, doch dann verloren sie noch schnell und
zackig mit 4:6, snieff.

morgen scheint noch das letzte Spiel der Saison zu sein, hatten also
richtig Glueck ;)

Auf bald wieder ;) gruss und sehhhhr zufrieden, bopl's

Neue Fotos: Lake Powell, Grand Canyon, Vegas und SF

Etliche neue Bildchen sind online zu bewundern, auf was wartet ihr
noch? ;)

Die Kommentare sind leider noch nicht ueberall nachgefuehrt,
vielleicht schaffen wirs spaeter mal, aber unsere Internet Verbindung
istheut evtl. wieder fuer laenger weg ;)

In San Francisco

Voila! Nach zwei fahrintensiven Tagen mit einem Temperaturunterschied
von fast 30 Grad (Morgens ca. 28 in Vegas, Abends 0 und Schnee in
Mammoth Lake) und einer Uebernachtung auf einem Parkplatz neben dem
Highway 1 sind wir gestern gegen Mittag in San Francisco angekommen.

Feine Stadt, viel Kultur, schoene Haeuser, gemuetlich und Meer (und
nicht ganz guenstig ;). Sogar einen Platz zum Schlafen haben wir
gefunden, wo's einen Aussenparkplatz gibt (unser Van braucht 2.70 m
Hoehe um nix kaputt zu machen, hier gar nicht so einfach!).

Gestern begannen wir die Nordkueste zu Fuss zu erkunden und sahen
schon mal die Golden Gate Bridge, die Bay Bridge und Alcatraz sowie
Fisherman's Warf und Pier 39. Friedlich und schoen hier, viele
Touristen, aber sehenswert ;).

Auf bald wieder, von den gut gehenden bopl's ;)

Las Vegas: verrueckt und interressant


Unsere "Ferien-in-den-Ferien" in Las Vegas gehen heute zu Ende und
die Reise geht wieder weiter Richtung Westen.

Was fuer eine Stadt: wahrscheinlich muss man sie selbst einfach mal
gesehen haben, da sie wohl fuer jede/n anders wirkt.

Wir finden sie spannend, schrill, verrueckt und schraeg zugleich.
Geschmacklos oder doch sehr stilvoll, manchmal kaum zu unterscheiden.

In den Hotels/Casinos gibt es eigene Welten, mit mehr Aufwand und
Details realisiert als die "Originale" (Venedig, New York, Rom,
Aegypten) und in Kombinationen die es "da draussen in der Welt" so
nicht gibt.

Auf jeden Fall ist der Gast hier Koenig, alles ist um's Gluecksspiel
herum gebaut aber man kann gut und gerne ohne einen einzigen Cent zu
verspielen auskommen (Vorsicht: wenn jemand Spielsuechtig ist, ists
hier ganz gefaehrlich da man niergends durchkommt wo's keine
Spielautomaten oder Tische hat!).

Aber das Essen ist sehr fein (das "il Fornaio" im New York New York
ist delikat, wenn auch nicht billigst), niemand schaut schraeg wenn
man kurze Hosen traegt, Guiness gabs auch feines, und einen schoenen
Parkplatz im Parkhaus fuer unser Rollendes Heim ist auch inklusive
(Groundlevel: viele Hotels/Casinos haben Parkhaeuser, koennte bei
einigen ein Problem werden mit hohen Campern).

Tips fuer Las Vegas?
- ein Hotel am Strip buchen damit das Erlebnis hautnah ist (Luxor,
New York New York, Ceasars Palace, Belagio, Excalibur, MGM, eines der
neuen die gerade im Bau sind)
- Kleingeld fuer Taxi bereithalten (Die Distanzen sind schnell
weit ;) ... USD 20 fuer New York - Fremont Street)
- Badehose einpacken (wohl jedes Hotel/Casino hat einen feinen Pool)
- Jaeckchen dabei haben wenns einem schnell kuehl wird (fast alles
ist "drinnen" und da ists klimatisiert)
- vom Flughafen kann man mit Shuttle oder Taxi zum Hotel (Flughafen
ist fast in der Stadt drin)
- es hat anscheinend immer viel Leute in Vegas (Hotels bis zu 90
Prozent ausgebucht im Schnitt), Preise sind am hoechsten am
Wochenende (Freitag - Samstag)

Was wir so gemacht haben: Zimmer genossen, Filme geguckt, viel
Spaziert, Belagio Brunnen (Wasser-Musik Spiel), Mirage (Vulkan),
Treasure Island (Piratenschlacht, fand leider nicht statt wegen
Wind), Pool genossen, fein gegessen, gelaedelet, Las Vegas entdeckt,
Roller Coaster gefahren und sooo viel anderes ;) ...

auf bald wieder! bopl's

Neue Bilder: bis Zion National Park


Es gibt hier wieder neue Bilder: Arches, Bryce und Zion National Park.

Las Vegas: New York New York


Gestern angekommen und geniessen den Luxus des Hotels und dieser
verrueckten Stadt ;)

Mehr spaeter: http://www.nynyhotelcasino.com/

PS: Haben noch keinen Cent verspielt ;)

Arizona Time

Witzig: eigentlich sind wir in der Region mit Mountain Time (-8 h).
Ganz an der Westkueste (BC, Washington etc) ist Pacific Time (-9h).

Arizona ist eigentlich in der Mountain Time (-8h) aber im Norden (wo
die grenze liegt weiss ich noch nicht, Hilfe willkommen) wird nicht
auf Sommerzeit umgestellt, also ists aktuell gleich wie Pacific Time
(-9h).

Lake Powell

Ok, ehrlich? Der Camping am Nordrand war nicht gerade mein Favorit.
Und KALT wars erst noch.

Im Canyon unten kanns anscheinend gegen 43 Grad Celsius werden, wir
hatten gerade mal 22 Grad, in der Nacht gings wohl wieder runter
gegen 5 Grad. und das nur knappe 60 Meilen noerdlich. Brrrr...

Unsere Nachbarn aufm Camping erzaehlten uns ein bischen von ihrer
Route und da sie so vom Lake Powell schwaermten, beschlossen wir, vor
dem Suedrand des Grand Canyons noch einen Abstecher an den Lake
Powell zu machen (Page ist das Oertchen gleich daneben und ja, es hat
einen Wal-Mart!)

Unsere Vorraete waren sowieso etwas knapp, sodass wir gerne kurz im
oertlichen Wal-Mart bei Page reinschauten und dannach den Glen Canyon
Damm bestaunten (schon ziemlich gross, allerdings halt noch immer
keine Grande Dixance ;) (ohje wie schreibt man das wieder).

Schliesslich fanden wir noerdlich vom Canyon auch ein Straesschen
(wir wandten die Dick Gently - Douglas Adams - Variante an, und
folgten dem Auto das aussah als wuesste es wohin es faehrt) und
landeten beim Eingang zur Wahweap National Recreational Area
(eintritt USD 15, unser Jahrespass gilt auch hier ;) Bingo.

A propos Wahweap: seit der Ueberquerung des Colorado ueber die Navajo
Bridge (ziemlich nette Bogenbruecke ;) sind wir in Navajo Land, drum
auch viele Einheimische in den Geschaeften und vor allem
Schmuckstaende am Strassenrand und spezielle Namen fuer Orte und
Landschaften.

Also wir kamen in diese "Area" rein und voila: Campingplatz mit Strom
und Wasser (USD 30), saubere WC's (mit Wasser ;) und Duschen (USD 2.0
fuer 15 Minuten) und sogar Internet um den Laden/Registration rum.
Und: vor uns das herrliche Panorama des Lake Powells! Genial!

Es ist jetzt gerade Freitag Morgen. Gestern kamen wir gegen 1300 hier
an, und um 1400 sassen wir schon zu zweit auf einem Jet Ski (PWC,
Wave Runner, Seadoo whatever) und fuhren mit 20 - 40 mph ueber den
Lake Powell.... war heeeeeerrrrrrrlich ;)

Und anschliessend gabs ein Baedelchen an der sanften trockenen Sonne
im See selbst und solchiges werden wir auch heute machen, da wir
nochmals einen Strand Tag einlegen, bevor es morgen wieder an den
Grand Canyon und per Sonntag Abend nach Las Vegas geht.

Genuessliche und zufriedene Gruesse ;) bopl's

PS: Fotos versuchen wir heut mal hochzuladen ;)

Grand Canyon North Rim

Nach unseren zwei Naechten im Zion National Park fuhren wir weiter,
zunaechst wieder durch den Ost-Teil des Parkes (und den 1930 erbauten
Tunnel) und dann nach Sueden.

Ungefaehr 2.5 Stunden spaeter, durch Nadelwaelder und kleine
Lichtungen erreichten wir dann den Nordeingang des North Rim Teils
("Noerdliche Kante" ungefaehr) und leider... war der Camping schon
voll (man muss komischerweise 48h im voraus reservieren, beim
Yellowston National Park klappte es auch am Morgen fuer den gleichen
Abend noch, tse tse).

Zunaechst gings zum Angels ... hum hum hum, unterhalb des Visitor
Centers wo auch die North Rim Lodge angesiedelt ist (guter Tip falls
mal wer dahin geht: reserviert euch eines der Holzbungalows die
wirklich fast am Abgrund stehen, nein ist nicht sooo nahe, aber
irgendwie cool).

Die Lodge selbst ist im "Roosvelt" Stil gebaut (viel Holz, hohe
Raeume, Leuchter oben drin, Dining Room etc. Uebrigens hatte
Praesident Roosvelt ohnehin in vielen Parks und National Monuments
die Finger drin und dank ihm gibt es viele dieser praechtigen
Installationen ueberhaupt erst, ganz zu schweigen vom "Teddy" Bear...
Roosvelt setzte sich stark fuer den Schutz der Baeren Nordamerikas
ein (Schutz ist hier nicht gleich "nicht jagen" ;).

Spaeter fuhren wir zum Imperial Point (etwas oestlich) und genossen
die Aussicht in den Nord und Ost Teil des Canyons.

Das Ding ist rieeesig... tief und breit, und felsig, in allen
Farben ;). Herrlich.

Leider - nebst dem vollen Camping - wuetete suedlich vom Imperial
Point schon seit Wochen ein Wildfeuer (mit Namen "Roosvelt" ;)
welches bewusst belassen wird, damit die Natur ihren Lauf gehen kann
(wurde durch einen Blitzschlag entfacht). Allerdings bedeutete dies
auch dass die Cape Royal Strasse gesperrt war, weshalb man zwei der
schoensten Aussichtspunkte nicht erreichen konnte. Nuja, zum Wohl der
Natur verzichten wir gerne ;).

Uebrigens haben wir unseren Jahrespass (USD 80) jetzt komplett
rausgefahren und profitieren bereits davon (Eintritt in den Grand
Canyon (fuer 7 Tage) USD 25).

Die Aussicht und relative Touristen Ruhe geniessend verbrachten wir
am Imperial Point dann ein paar Stunden mit Sein und Schreiben (u.a.
Karten jaja ;) und fuhren spaeter wieder gegen Norden, die ca. 60
Meilen bis zum naechsten Camping Platz (gab noch einen naeheren, aber
den konnte man nicht reservieren). Um den Mittag rum, nachdem wir
wussten dass es keinen Platz im Park selbst hat, haben wir kurz auf
einem ausserhalb gelegenen Platz reserviert. Dahin ging die Reise nun.

Der Platz selbst: naja, es hatte Baeume, unsere "Rig" passte gerade
noch zwischen zwei 5-th Wheels und wir hatten Strom und Wasser.
Dafuer gabs 1.50 USD fuer 5-Minuten Duschen und Toi-Toi-WC. Unser "on-
board" WC wurde von mir genuesslich eingeweiht (jetzt ist alles
getestet und gebraucht, Dusche und WC inklusvie ;).

Hoffe mal, dass der Abwasserschlauch haelt wenn wir den Tank
leeren ;). Beim Bryce Canyon bekam er ploetzlich drei Loecher beim
ablassen, die - McGyver maessig mit "Duct Tape" geflickt wurden, klar
doch. In Las Vegas werden wir gemaess Vermieter aber sicherlich einen
Haendler finden der uns das reparieren kann (www.candan.com -> sehr
guter Service ;)

Unser Tag ging auf dem privaten Platz neben sehr netten Nachbarn und
mit selbst gebauten Hot Dogs zu Ende ;)

Muab vs Moab

Falls es jemandem aufgefallen ist: leider wurde der Name des kleinen
Staedtchens nahe des Arches National Parks mehrfach falsch geschrieben.

Richtig heissts: MOAB. Voila.

Auf Muab kam der Autor wahrscheinlich, weil eines der Buecher welches
gerade gelesen wurde, eine Person mit Namen "Muab Dib" oder so
aehnlich drin hatte (kommt vielleicht dem einen oder anderen auch
bekannt vor? ;)

Roadtrek Gang

Mit einem Roadtrek unterwegs zu sein (Bilder siehe Flickr Link ;) ist
wohl sowas wie mit ner BMW oder Honda Africa Twin (das waeren
Motorraeder) in der Gegend rumzukurven: immer mal wieder kommt jemand
auf einen zu und beginnt zu plaudern ;).

Der "extremste" Kommentar stammt von "Bill" im Yellowstone Park: "The
only way to travel" ;)

Sagen wir doch!

Muab - Arches - Biken?

Ein kleiner Gruss und ein herzliches Dankeschoen an "Balzens"!

Leider sahen wir den Tip fuer "Biken durch die Wueste" in Muab zu
spaet, wir waren recht spaet in besagtem Dorf und hatten schon vor am
naechsten Tag weiter zum Bryce Canyon zu fahren, aber kann mir
vorstellen dass es ein Erlebnis ist in der Wueste zu biken (obschon
ich nicht weiss wie weit ich gekommen waere ;)

Weitere Tips immer willkommen! ;) Manchmal schaffen wirs sogar, Tips
"umzusetzen" ;)

Zion National Park

Von Bryce zum Zion Park ist es eine relativ kurze Distanz von
ungefaehr 2.5 Stunden fahrt. Und kaum in der Naehe des Parks, warnen
einen Schilder und Markierungen eindringlichst, dass man mit Tunnels
zu rechnen hat, nur bis zu dieser und jener Groesse eine Durchfahrt
moeglich sei etc und so weiter.

Aber dann eine herrliche Anfahrt von Osten her. Aus den sanften
Huegeln beginnen sich gelbe und rote Felswaende aufzutuermen, zu
verschraenken und weiteraufzubauen, die Strasse windet sich hindurch
und nach dem Eingangshaeuschen kommen bald die Tunnels. Der grosse
Stolz der hiesigen Strassenbauer: die Tunnels wurden 1930
fertiggestellt, sind deshalb etwas niedrig (kein Problem fuer unseren
Roadtrek 190 ;) und sie habens sehr elegant geloest: vor und nach dem
Tunnel Waerter, die bei grossen Autos nur in eine Richtung durchlassen.

Als erstes fuhren wir dann zu Suedeingang, da kurz davor der "South
Campground" liegt, in dem wir auch schnell ein feines Plaetzchen
(106) fanden (USD 16 pro Nacht, "selbst zu zahlend"). Zufrieden gabs
eine kurze Pause und schon kurz danach nagte der Entdeckerdrang an
uns (war erst ca. 1500).

Im Bryce Canyon Park konnte man noch waehlen ob man mit dem Auto den
ganzen Park abfahren will, oder einfach den noerdlichsten -
eigentlichen Bryce Canyon - per Shuttle Bus anschauen moechte
(Vorteil: man kann Trails gut machen, die woanders anfangen als sie
enden). Im Zion Park wurde das System im Jahre 2000 komplett
umgestellt: Ab ca. April bis irgendwo im Oktober darf man nicht mit
dem privaten Fahrzeug in den eigentlichen Canyon reinfahren, sondern
muss das sehr gute und informative Shuttle System nutzen (das ist
dafuer gratis).

Also fuhren wir mit dem Bus in ca. 45 min ganz nach hinten zu den
"Narrows" wo der Canyon nur noch so breit ist wie der Fluss (aktuell
wars ein Baechli) und von wo man - geeignete Schuhe und evtl. einen
Stock vorausgesetzt - durch den Fluss watend weiter wandern kann (es
gibt laaaaaange Wanderungennach Norden von da aus). Das Tal dort
hinten war sehr eindruecklich und ueberrasschend gruen, wie der
gesamte Canyon (viel Wasser durch den Fluss und die Wasserquellen die
seitwaerts an den steilen Sandtstein Klippen austreten (Haengende
Gaerten etc).

Nach etwas weiterem "auskundschaften" kehrten wir spaeter wieder zum
Camp zurueck und genossen den schoenen uns warmen Abend (Tagsueber
max. 34 Grad, herrlich und in der Nacht brauchten wir unsere zweiten
Decken fast nicht ;) Auf jeden Fall einzelne nicht ;)

Am naechsten Tag, Dienstag, fuhren wir im Vormittag ca in die Mitte
des Canyons und machten einen kleinen Trail hinauf zu den "Emerald
Pools", nichts riesiges, aber wir kamen durchaus gut zum Schwitzen
(und meinereins "freute" sich kindisch ob der daemlichen kleinen
Schlange die am Wegrand rumzingelte, waek).

Einen kleinen Lunch gabs dann in der "Zion Lodge" (kann man auch
uebernachten, aber wie ueberall: vorreservieren) und spaeter gings
via "Gift Shop" retour zum Camp. Dort wurde unsere Reisekaravelle
startklar gemacht und ein kleiner Ausflug ins benachbarte kleiiiiine
Springdale unternommen (wir waren dder illusorischen Hoffnung
erlegen, dass es vielleicht nen anstaendigen Futterladen haben
koennte (Futter wie Safeway oder sowas um Vorraete aufzufuellen ;).
Leider war da aber nicht viel (zwar sehr schoenes Doerfchen) dafuer
hatte es einen kleinen "Market" (d.h. umgebaute Scheune die
normalerweise Gemuese, obst und Brot, evtl. Fleisch hat, nicht so
hier, hier hatte es viel weniger von allem und fastnichts vom
meisten). dafuer hatte es gratis WiFi (Wireless Internet zugang ,)
sodass wir uns um unsere Plaene in Las Vegas kuemmern konnten (werden
ab Sonntag Abend vier Naechte im "New York New York" logieren ;)

Nach der Rueckkehr zum Camp, gabs den ultimativen Test: zuerst mal in
Badeklamotten die Aussendusche und - sehr gewagt - probierte das
maennlcihe Reisegruppenmitglied die Innendusche aus. Und
"BEGEISTERUNG"!!! Es funktioniert sogar! Perfekt sogar! ;)
herrlich ;) von jetzt an hab ich kein "Duschproblem" mehr ;) (bin
duschsuechtig, gebe ich zu).

Uebrigens trafen wir auch auf spannende Nachbarn im Camp: gleich
neben uns logierten an jenem Abend zwei Paare aus... klar doch: der
Schweiz (Thurgau), Hans, Brigitt, Ruedi, Rita. Die haben uns doch
glatt die beiden Holzkloetzli aehm... in ihre Obhut genommen, mit
welchen wir unseren Van gerade gerichtet haben ;). Naja, wir hatten
noch zwei Holzdingsis und dafuer gabs ein Bierchen und ein Glas Wein
und ein bischen Plaudern ;). War schoen euch kennengelernt zu haben ;)
W er weiss wo man sich wieder trifft.

A propos Schweizer: ein weisser (kurzer) Landrover mit ZH Nummer
faehrt auch in der Gegend hier rum, schon zweimal gesichtet, ledier
die Nummer nicht aufgeschrieben ;)

Ein weiterer warmer Abend, ein paar feine Hamburger von unserem
Patentgasgrill und viel Gemuetlichkeit waren der feine Abschluss fuer
den Zion Park.